Gesunde Lebensmittel mit B

Beeren
Der Blaumacher macht es. Myricetin, reichlich enthalten in allen saftigen Aromakugeln mit Ausnahme von Stachelbeeren, betätigt sich als gründlicher Fettkiller. Als wär das nicht genug: Johannisbeeren straffen mit extra viel Vitamin C und E das Bindegewebe, Himbeeren überzeugen als Entwässerungsgenies

Biotin
Biotin – Powerstoff schlechthin für glänzendes Haar und glatte Haut. Darüber hinaus bunkert er fleißig Schwefel für gesunde, feste Fingernägel. Chronisch müde? Auch das Ankurbeln vom Energiestoffwechsel gehört zu den Biotintalenten. Beste Biotinquellen: Mandeln, Wal- und Erdnüsse, Sojabohnen und –mehl, Eier, Schweineleber und Spinat. Biotin wird – wie alle wasserlöslichen Vitamine – über Blut und Urin ausgeschwemmt, sollte daher täglich neu mit dem Essen aufgenommen werden.

Birnen
Durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffe wirken Birnen schnell sättigend. Kiesel und Phosphorsäure sind Nahrung fürs Hirn. Williamsbirnen haben ein sehr aromatisches Fruchtfleisch und sind gut zum kochen geeignet.

Bitterschokolade
Je dunkler, desto besser – Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil macht sich um die Haut verdient – quasi als Antifaltencreme von innen! Was ist drin? So genannte Flavonoide blocken UV – Licht, verbessern so die Struktur unserer Körperhülle. Eine Substanz in herbsüßem Naschwerk. Penyläthylamin wirkt über Blut und Gehirn auf unsere nerven, zaubert Missstimmungen weg. Schon 10g Schokolade machen es möglich.

Blaubeeren
Ein Super-Lebensmittel, auf das Sie bauen sollten Forscher nennen die kleinen Blauen auch „Jugend“-Beeren: Sie enthalten fünfmal so viele Radikalenfänger wie Karotten und Kürbis, senken so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, drehen hurtig das Rad der Hautalterung zurück. Fünf sekundäre Pflanzenstoffe, so genannte Flavonoide, bekämpfen Altergeißeln wie Alzheimer und Demenz.
Extra-Tipp: Nach neuesten Erkenntnissen kann Trockenobst frischem das Wasser reiche: Getrocknete Preiselbeeren zum Beispiel sind vollwertiger Ersatz für frische Blaubeeren in Sachen Biostoffe.

Borretsch
Borretsch ist für extrem trockene Haut (Neurodermitis) ein echtes Wundermittel. Denn das Öl der Borretschsamen enthält eine geballte Ladung an reichhaltigen Fettsäuren. Anwendung: lassen Sie sich in der Apotheke eine Creme mit Borretschöl anrühren. Täglich die betroffenen Stellen damit einreiben.

Brokkoli
„Alles Giftige so schnell wie möglich raus!“, heißt die Gesund-Parole des beliebtes Röschen-Gemüse. Forscher haben im Brokkoli Stoffe entdeckt, die in unserem Organismus den Prozess des Entschlackens beschleunigen – eine der wichtigsten Voraussetzungen, die körpereigene Abwehr auf Höchstniveau zu halten.
Als Hauptlieferant von Radikale langenden Charotinoiden hält er der Speiseröhre tückische Krebszellen vom Hals. Extra-Tipp: Die Röschen wirken wie ein Pausenclown auf unser Gemüt: 24mg Magnesium pro 100g sind die perfekte Dosis gegen Stimmungstief.

Butter
Reines Naturprodukt, das gut schmeckt und bester Lieferant für fettlösliche Vitamine ist. Der Nachteil: Butter enthält zu 60 % gesättigte Fettsäuren. Die sind schlecht für Blutfettwerte. Besser nur sparsam verwenden.